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	<title>Schmus &#038; Bullshit</title>
	<link>http://www.karpi.ch/bathing</link>
	<description>Stories von Karpi (verfasst in ungefähr regelmässigen Abständen)</description>
	<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 23:48:57 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Spam lebt</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 13:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus der Welt vom nächsten Dienstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der perfekte Mord ist motivlos. Der perfekte Verkäufer will nichts verdienen. Und Spam ist am effektivsten, wenns keine bösen Absichten hat.
Die meisten Spamfilter identifizieren Spam anhand ihrer dubiosen Links, kryptischen Email Adressen oder reisserischen Schlagwörtern. Der Spam wird identifiziert, unter Quarantäne gestellt und, nach einer Weile, gelöscht.
Damit Spam dennoch ankommt, muss er in milliardenfacher Ausführung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der perfekte Mord ist motivlos. Der perfekte Verkäufer will nichts verdienen. Und Spam ist am effektivsten, wenns keine bösen Absichten hat.</em></p>
<p>Die meisten Spamfilter identifizieren Spam anhand ihrer dubiosen Links, kryptischen Email Adressen oder reisserischen Schlagwörtern. Der Spam wird identifiziert, unter Quarantäne gestellt und, nach einer Weile, gelöscht.</p>
<p>Damit Spam dennoch ankommt, muss er in milliardenfacher Ausführung losgeschickt werden. Elektronenhirne versenden ihre per Zufallsgenerator immer leicht modifizierten Kinder in alle Richtungen der virtuellen Welt. Immer mit der Hoffnung, das zumindest eines unbeschadet in einer Mailbox, einem Forumseintrag oder einer Kommentarzeile ankommt und dort von einer echten Person gelesen wird.</p>
<p>Manche behaupten, wenn jede Mail etwas kosten würde, wenn auch nur einen Bruchteil eines Rappens, würde sämtlicher SPAM auf der Stelle verschwinden.</p>
<p>Mumpitz, sage ich! Spam würde sich anpassen, seine Strategien ändern. Es würde nicht mehr in Massen kommen, es würde sich abspecken, sein Wesen streamlinen.</p>
<p>Um zu überleben wird Spam von seinen ursprünglichen Zielen absehen. Es wird aufhören, auf andere Seiten zu verweisen - denn das würde auffallen. Es wird aufhören, Produkte oder Sex anzupreisen, wird aufhören, Dir etwas verkaufen zu wollen. Spam wird anfangen zu dichten. Nur noch aus zufälligen motivlosen Sinnlosigkeiten bestehen. Nicht weil es das bewusst will, Spam hat schliesslich keinen freien Willen, sondern weil es die einzige Art ist, wie es überleben kann. Spam wird in seiner finalen Inkarnation als reinen künstlerischen Ausdruck wiedergeboren.</p>
<p>Und ich freue mich.</p>
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		<title>Die Verkäuferin des Monats</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 19:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Er lernte sie im Swisscom Shop kennen. Sie wollte ihm ein Handy samt Abo verkaufen, schlug vor, dass er den Anbieter wechselt. Doch er wollte lieber ihre Telefonnummer.
Schnell wurden sie ein Paar. Er zog bei ihr ein. Ihre Wohnung war gross und stylisch - da sie gerade befördert wurde, konnte sie es sich leisten. Nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er lernte sie im Swisscom Shop kennen. Sie wollte ihm ein Handy samt Abo verkaufen, schlug vor, dass er den Anbieter wechselt. Doch er wollte lieber ihre Telefonnummer.</p>
<p>Schnell wurden sie ein Paar. Er zog bei ihr ein. Ihre Wohnung war gross und stylisch - da sie gerade befördert wurde, konnte sie es sich leisten. Nachdem er und sie fast ein Jahr zusammen waren, schaffte sie es, ihn zu einem neuen Handy zu überreden. Sie suchte ihm das passende Modell aus. Er kaufte das Zubehör, wechselte sogar zu Swisscom.</p>
<p>Dann verliess sie ihn.</p>
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		<title>Freier Fall</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 20:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Out of Order]]></category>

		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Traumforscher lassen ihre Probanten mit einem Bungeeseil von der Klippe springen, hab ich gehört.
Der erste freie Fall, ein Erlebnis, das sich tief in die Psyche eines Menschen einbrennt, sei perfekt um zu testen, wie lange es dauert, bis sich erschütternde Erlebnisse in Träumen manifestieren. Also springen die Probanten und erzählen ungefähr zwei Wochen später von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Traumforscher lassen ihre Probanten mit einem Bungeeseil von der Klippe springen, hab ich gehört.</p>
<p>Der erste freie Fall, ein Erlebnis, das sich tief in die Psyche eines Menschen einbrennt, sei perfekt um zu testen, wie lange es dauert, bis sich erschütternde Erlebnisse in Träumen manifestieren. Also springen die Probanten und erzählen ungefähr zwei Wochen später von ihren frischen Träumen. Faszinierend.</p>
<p>Ebenfalls von Interesse ist folgendes. Psychotherapie ist teuer. Schweineteuer. Und früher oder später landen wir alle da. Oft braucht man Jahre, um der Ursache eines Neuröschens auf den Grund zu gehen und schluckt im Prozess Tonnen von Pillen mit beruhigend futuristischen Namen.</p>
<p>Das will ich mir ersparen. Ich bin schlau. Wenn der erste freie Fall so tief in die Seele schneidet wie das die Forscher behaupten, dann betreib ich jetzt Traumakopplung. Bei jedem Ereignis oder Unfall, bei dem ich vermute, dass es mein fragiles Selbst langfristig beeinträchtigen (und arbeitsunfähig machen) kann, schieb ich noch gleich ein zweites willentlich hinterher. Ich spring irgendwo runter, setze mich zu Nashörnern in den Käfig, trinke was ätzendes oder jogge nackt um den Block, was immer gerade passt. Das zweite Ereignis hinterlässt dann in meiner Psyche eine Marke, die der Psychiater später zusammen mit dem gekoppelten Trauma leicht auffinden und entschärfen kann. Am besten ambulant.</p>
<p>&#8220;Ich glaube mir wurde gerade das Herz gebrochen. Sag meine Termine ab, ich geh Fallschirmspringen.&#8221;</p>
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		<title>Wimoweh</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 14:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Out of Order]]></category>

		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

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		<description><![CDATA[Was passiert mit Kostümen, wenn die Fasnacht vorbei ist? Geben die Schweizer sie in die Kleidersammlung? Werden sie dann in Containern nach Afrika verschifft? Gibt es im Busch nun Stämme, die in Guggenmusiktracht herumlaufen? Und ist ihre Interpretation von „The Lion Sleeps Tonight“ besser als unsere?
So oder so. Fasnacht wirft viele Fragen auf.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert mit Kostümen, wenn die Fasnacht vorbei ist? Geben die Schweizer sie in die Kleidersammlung? Werden sie dann in Containern nach Afrika verschifft? Gibt es im Busch nun Stämme, die in Guggenmusiktracht herumlaufen? Und ist ihre Interpretation von „The Lion Sleeps Tonight“ besser als unsere?</p>
<p>So oder so. Fasnacht wirft viele Fragen auf.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bequem</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 09:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Out of Order]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach seiner Hochzeit wechselte Kaspar von regulären Jockey Unterhosen zu den bequemeren dreiviertel Long Johns. Da sich Kaspar für sein nun stressfreies Restleben eindecken wollte, kaufte er innerhalb den nächsten Wochen jeweils den vollen Bestand an Long Johns auf, den die nächstgelegene Migrosfiliale aufwies.
Als Kaspar zwei Monate später vor seinem vor Long Johns überquellenden Kellerabteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach seiner Hochzeit wechselte Kaspar von regulären Jockey Unterhosen zu den bequemeren dreiviertel Long Johns. Da sich Kaspar für sein nun stressfreies Restleben eindecken wollte, kaufte er innerhalb den nächsten Wochen jeweils den vollen Bestand an Long Johns auf, den die nächstgelegene Migrosfiliale aufwies.</p>
<p>Als Kaspar zwei Monate später vor seinem vor Long Johns überquellenden Kellerabteil stand, sah er seine Mission erfüllt - er würde nie wieder Unterhosen kaufen.</p>
<p>Doch während Kaspar von einem Tag auf den Anderen das Unterwäscheregal seiner Migros mied, wuchs dort der Bestand an dreiviertel Long Johns überproportional. Das Angebot hatte auf die Nachfrage reagiert - die Marktwirtschaft ist sich Kaspars Lendenregion bewusst geworden.</p>
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		<title>Indien</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 09:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hedonistas]]></category>

		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

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		<description><![CDATA[Für eine Reise nach Indien fehlte ihm das Geld. Doch Selbstfindung muss nicht teuer sein, sagte er sich und löste ein Ticket nach Winterthur.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für eine Reise nach Indien fehlte ihm das Geld. Doch Selbstfindung muss nicht teuer sein, sagte er sich und löste ein Ticket nach Winterthur.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>The Human Condition</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 15:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Hedonistas]]></category>

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		<description><![CDATA[Edith liess sich aus Langeweile mit Angelo ein. Er war gut für die Phase, in der sie sich damals befand. Die Jahre vergingen und zwischen den Beiden entstand etwas, dass über die generische emotionale Abhängigkeit hinaus ging - Edith vermutete Liebe.
Doch völlig klar wurde es ihr erst, als sie fasziniert zusah, wie Angelo auf einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Edith liess sich aus Langeweile mit Angelo ein. Er war gut für die Phase, in der sie sich damals befand. Die Jahre vergingen und zwischen den Beiden entstand etwas, dass über die generische emotionale Abhängigkeit hinaus ging - Edith vermutete Liebe.</p>
<p>Doch völlig klar wurde es ihr erst, als sie fasziniert zusah, wie Angelo auf einem Zebrastreifen von einem Volvo Kombi erfasst und neun Meter durch die Luft geschleudert wurde.</p>
<p>Es war doch Langeweile.</p>
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		<title>Flügge</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 14:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem Mäxchen von Zuhause ausgezogen ist, wohnt der Kater in seinem Zimmer. Und obschon Mäxchen bald sein Medizinstudium abschliessen wird, scheinen seine Eltern dem Kater noch immer mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Doch das wird sich bald ändern. Mäxchen lernt jetzt Mäusefangen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem Mäxchen von Zuhause ausgezogen ist, wohnt der Kater in seinem Zimmer. Und obschon Mäxchen bald sein Medizinstudium abschliessen wird, scheinen seine Eltern dem Kater noch immer mehr Aufmerksamkeit zu schenken.</p>
<p>Doch das wird sich bald ändern. Mäxchen lernt jetzt Mäusefangen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Kleine Dysfunktionen</title>
		<link>http://www.karpi.ch/bathing/?p=33</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 16:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Jahre hinweg hab ich all meine kleinen Dysfunktionen, mein Kopfweh, die Schweissausbrüche, gelegentliche Gefühle von Verzweiflung, Orientierungslosigkeit und Konzentrationsschwäche als normal hingenommen. Ich akzeptierte all das als Bestandteil des grossen galaktischen Eintopfes und fühlte mich gut dabei.
Doch heute weiss ich - es war der Hirntumor. Schon die ganze Zeit. Leben allgemein ist grossartig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Jahre hinweg hab ich all meine kleinen Dysfunktionen, mein Kopfweh, die Schweissausbrüche, gelegentliche Gefühle von Verzweiflung, Orientierungslosigkeit und Konzentrationsschwäche als normal hingenommen. Ich akzeptierte all das als Bestandteil des grossen galaktischen Eintopfes und fühlte mich gut dabei.</p>
<p>Doch heute weiss ich - es war der Hirntumor. Schon die ganze Zeit. Leben allgemein ist grossartig - nur nicht für mich.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nein, besser nicht (Autisten im Weltall)</title>
		<link>http://www.karpi.ch/bathing/?p=32</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 13:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausserhalb seines Raumanzuges hörte ihn niemand pfeiffen. Draussen war es finster und vermutlich eiskalt. Er hüpfte nun schon seit einer halben Ewigkeit über die Rückseite des Mondes ohne dabei auf etwas Nennenswertes gestossen zu sein. Nicht ein grünes, graues oder ultra-violettes Männchen. Seine Ausbeute bestand bisher nur aus massig Mondstaub, einigen Golfbällen und einem kommunistischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausserhalb seines Raumanzuges hörte ihn niemand pfeiffen. Draussen war es finster und vermutlich eiskalt. Er hüpfte nun schon seit einer halben Ewigkeit über die Rückseite des Mondes ohne dabei auf etwas Nennenswertes gestossen zu sein. Nicht ein grünes, graues oder ultra-violettes Männchen. Seine Ausbeute bestand bisher nur aus massig Mondstaub, einigen Golfbällen und einem kommunistischen Manifest in druckfrischem Zustand.</p>
<p>Eines Tages dann, er überquerte gerade einen gefrorenen See am Mondpol, erschien am Horizont eine silbrig glänzende, hüpfende Gestalt. Als sie näher kam, konnte er einen Raumanzug ausmachen - seinem praktisch baugleich. Durch die reflektierende Scheibe des Helmes konnte er sich nicht sicher sein, wusste aber instinktiv, dass es sich um eine Astronautin handeln musste.</p>
<p>Sein Sauerstoffverbrauch erhöhte sich, im Helm began ein kleines Warnlämpchen zu blinken. Er ging in Gedanken all die Dinge durch, die er ihr erzählen möchte. Er wollte wissen woher sie kam, wer sie war und wohin sie ging. Er fragte sich, wie sie wohl roch.</p>
<p>Sie hüpften aufeinander zu - nur noch wenige Meter. Das Eis unter ihnen began zu vibrieren. Ihre Blicke kreuzten sich. Er nickte ihr freundlich zu. Sie nickte freundlich zurück. Sie lächelten sich an - und hüpften weiter, jeder in seine Richtung.</p>
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		<title>Flugförderung</title>
		<link>http://www.karpi.ch/bathing/?p=26</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 00:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Inside Bantering]]></category>

		<category><![CDATA[Out of Order]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit die ersten Linienflüge über den Regenwald flogen, blickten die Molongos in den Himmel.
Die Molongos, ein kleiner Stamm von edlen Wilden, wussten natürlich schon früher von der Welt ausserhalb ihres Tales. Durch den gelegentlichen Verzehr von Missionaren hatten sie verschiedenes über Zivilisation, Technik und Hygiene erfahren - und waren bisher entschieden gegen all dies Teufelszeug.
Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit die ersten Linienflüge über den Regenwald flogen, blickten die Molongos in den Himmel.</p>
<p>Die Molongos, ein kleiner Stamm von edlen Wilden, wussten natürlich schon früher von der Welt ausserhalb ihres Tales. Durch den gelegentlichen Verzehr von Missionaren hatten sie verschiedenes über Zivilisation, Technik und Hygiene erfahren - und waren bisher entschieden gegen all dies Teufelszeug.</p>
<p>Doch die neuentdeckten Silbervögel faszinierten sie.</p>
<p>Jedes Mal wenn sie die Turbinen ansurren hörten, schmissen die Molongos Pfeil und Bogen hin und starrten mit der nun verschmähten Jagdbeute zusammen den Flugzeugen nach. Innert kürze liessen die Stammesältesten verlauten, dass auch sie in die Flugzeugproduktion einsteigen wollen. Nicht um irgendwo hinzufliegen (dafür liebten sie ihr Tal viel zu sehr), sondern weil sie der Welt beweisen wollten, dass auch sie zum Bau von solch schönen Dingen fähig sind.</p>
<p>Klaknack, der Künstler/Ingenieur des Stammes, dessen Beine zu kurz für die Jagd waren, wurde die Leitung der neugebildeten Flugförderung übertragen. Klaknack hatte noch nie von Aerodynamik gehört, war aber als passionierter Vogelschauer mehr als zuversichtlich und machte sich an die Arbeit.</p>
<p>Doch die Ernüchterung kam schnell. All die ihm vorgelegten Entwürfe waren naiv und niemals umsetzbar, die Eukalyptus-Prototypen blieben am Boden oder zerbrachen kurz nach dem Bau ab ihrem eigenen Gewicht. Unzählige Monde zogen über den Regenwald und Klaknacks Flieger blieben am Boden und moderten. Er fühlte sich als Versager, war wütend auf sich, auf die anderen und ganz allgemein - aufs System.</p>
<p>Zu seinem Erstaunen war er jedoch mit seiner Wut alleine. Den anderen Molongos schien es nichts auszumachen, dass ihre Flieger nicht flogen: Die Ältesten sahen in der Flugförderung einen Motor für die Talwirtschaft, die Kinder liebten die Flugzeuge und wollten alle Flugzeugbauer oder Pilot werden und der Molongo von der Strasse vergnügte sich an den zahlreichen Flugshows (und liebte die damit verbundenen lustigen Unfälle).</p>
<p>Klaknack, der enttäuschte Idealist, verliess Tal und Regenwald, durchquerte Wüsten und kletterte über Berge, bis er im Land seiner Träume ankam - der Schweiz. Hier fand er endlich einen Job, der seinen Fähigkeiten entsprach.</p>
<p>Er wurde Chef der Schweizer Filmförderung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Knifflig</title>
		<link>http://www.karpi.ch/bathing/?p=24</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 00:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Hedonistas]]></category>

		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karpi.ch/bathing/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[Du hast sechs Ex-Freunde.
A, B und D sind hübscher als ich. B und F sind intelligenter, doch nur A ist witziger. Vor mir kam A und davor E - zweimal. B war Dein Erster. D war ursprünglich hübscher als B, ist seit seinem Snowboardunfall aber immer noch hübscher als A. Nur mit E und F [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">Du hast sechs Ex-Freunde.</p>
<p align="justify">A, B und D sind hübscher als ich. B und F sind intelligenter, doch nur A ist witziger. Vor mir kam A und davor E - zweimal. B war Dein Erster. D war ursprünglich hübscher als B, ist seit seinem Snowboardunfall aber immer noch hübscher als A. Nur mit E und F konntest Du Dich &#8220;richtig&#8221; unterhalten. E lieben Deine Eltern. Jeder Deiner Ex-Freunde führt in mindestens einer Kategorie.</p>
<p align="center">Aber keiner hat so Übersicht wie ich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ich bis hierhin gelernt habe</title>
		<link>http://www.karpi.ch/bathing/?p=23</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 23:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

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		<description><![CDATA[Wassermelonen essen ist schwer. Hat man dazu Kleider an, werden die mit Sicherheit bekleckert und klebrig. Hat man keine an, beklagen sich die Nachbaren.
Sogar Luftballons bestehen aus Erdöl.
Humor ist, wenn man die Wahrheit sagt. Ein guter Witz ist also nichts anderes als die reine, nackte Wahrheit - erzählt mit einer lustigen Stimme.
Der liebe Gott, unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wassermelonen essen ist schwer. Hat man dazu Kleider an, werden die mit Sicherheit bekleckert und klebrig. Hat man keine an, beklagen sich die Nachbaren.</p>
<p>Sogar Luftballons bestehen aus Erdöl.</p>
<p>Humor ist, wenn man die Wahrheit sagt. Ein guter Witz ist also nichts anderes als die reine, nackte Wahrheit - erzählt mit einer lustigen Stimme.</p>
<p>Der liebe Gott, unser Schulsystem und Kämme haben durchaus ihren Sinn, wenn auch nicht für mich.</p>
<p>Speedboat fahren ist super.</p>
<p>Menschen machen so ziemlich alles, um ihr eigenes Verhalten zu rationalisieren. (Zum Beispiel endlos Wassermelonen essen, nur weil sie gerne nackt sind.)</p>
<p>Das römische Reich kollabierte, weil die Römer zu oft badeten.</p>
<p>Und nein, die Starbucks Kassiererin flirtet nicht mit mir. Ihr paar hundertstel Sekunden längeres Greeting-Smile ist antrainiert und Mitgrund warum mein Frappucino so teuer ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die diversen Genres von Filmschulfilmen (Zweiter Teil)</title>
		<link>http://www.karpi.ch/bathing/?p=22</link>
		<comments>http://www.karpi.ch/bathing/?p=22#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 17:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Inside Bantering]]></category>

		<category><![CDATA[Out of Order]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karpi.ch/bathing/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Der Testosteronfilm
Der Testosteronfilm ist geprägt von der Lust seiner meist männlichen Autoren, neue Kameras und Spezial Effekte auszuprobieren. Egal wir provinziell die Drehorte dieser Filme auch scheinen mögen, unter der hauchdünnen Storyoberfläche geht es um harten Stoff: Mafiakomplotte, Überfälle, Drogendeals, Pokerspiele mit verheerenden Folgen, Undercover-Operationen oder die Schilderung futuristischer Schlachtfelder.
Die Figuren im Testosteronfilm reden mindestens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Testosteronfilm</strong></p>
<p>Der Testosteronfilm ist geprägt von der Lust seiner meist männlichen Autoren, neue Kameras und Spezial Effekte auszuprobieren. Egal wir provinziell die Drehorte dieser Filme auch scheinen mögen, unter der hauchdünnen Storyoberfläche geht es um harten Stoff: Mafiakomplotte, Überfälle, Drogendeals, Pokerspiele mit verheerenden Folgen, Undercover-Operationen oder die Schilderung futuristischer Schlachtfelder.</p>
<p>Die Figuren im Testosteronfilm reden mindestens Hochdeutsch, wenn nicht Englisch.</p>
<p>Jeder noch so triviale Moment wird auf epische Massstäbe erhöht, jede Atmosphäre voll ausgekostet. So nehmen auch die virtuos inszenierten Vor- und Abspänne bewusst einen grossen Teil der Spielzeit ein.</p>
<p>Hoher Spieltrieb und die Freude am Experiment machen den Testosteronfilm zu dem, was er ist. Und wer genau hinsieht wird im Text des Abspannes sicher den einen oder anderen Witz entdecken.</p>
<p><strong>Der Film zum Nachdenken</strong></p>
<p>Die Autoren der Filme zum Nachdenken sind meist weiblicher Natur. In der Genresystematik stellt er eine Weiterentwicklung des Begegnungsfilmes dar. Auch er zeichnet sich durch die Abwesenheit von Handlung und den häufigen Einsatz von Tapeten aus. Doch im Film zum Nachdenken kennen sich die Figuren zu beginn schon. Sie kennen sich sogar schon so gut, dass sie einander nur noch wenig zu sagen haben und das im Film auch voll ausleben.</p>
<p>Stille wird somit im Film zum Nachdenken bewusst zelebriert. Die Kamera erforscht jedes Detail der tristen Atmosphäre und der dysfunktionalen Beziehung der beiden hübschen, jungen Figuren.</p>
<p>Hauptwaffe des Filmes zum Nachdenken ist das Fehlen von Ironie. Die Figuren reden (wenn sie es denn tun) absoluten Klartext und sprechen die Wahrheiten aus, die das oft bis aufs Blut zynische Publikum niemals so direkt sagen würde, im Kontext des Kinos aber enorm schätzen. Sie werden in der Folge zum Nachdenken angeregt.</p>
<p>Der Schluss des Filmes zum Nachdenken darf willkürlich gesetzt werden.</p>
<p><strong>Der vulgäre Film</strong></p>
<p>Als Reaktion auf den Film zum Nachdenken entstand Mitte der neunziger Jahre der vulgäre Film. Die Autoren der neo-vulgaristischen Welle hatten genug von leisen Tönen und subtilen Dialogen und wollten wieder Kino, das bewegt.</p>
<p>Dabei verlässt sich der vulgäre Film bewusst nicht auf Plot und dreidimensionale Charaktere, sondern auf die gross und farbig inszenierte Darstellung von Blut, Gewalt, Körperausscheidungen, sexuellen Akten und abgetrennten Körperteilen.</p>
<p>Slapstick trifft auf Horror. Der vulgäre Film appeliert an das Urmenschlichste. Die Szenen sind oft so hart und lang, dass sie auch beim noch so abgebrühten MTV-Zuschauer eine Magenbewegung auslösen.</p>
<p>Ziel der Attacken des vulgären Filmes ist das konservative Gedankengut. Nostalgie wird einerseits zelebriert und andererseits demontiert (Diabolische Grossmütter, die ausschweiffende Welt von Zirkus und Varieté, gewalttätige Bauernfehden, unmoralische Pfarrer, etc.)</p>
<p>Das Ende eines vulgären Filmes ist meist endgültig, kurz, laut und blutig.</p>
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		<title>Die diversen Genres von Filmschulfilmen</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2007 19:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Inside Bantering]]></category>

		<category><![CDATA[Out of Order]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begegnungsfilm
Im Begegnungsfilm treffen sich zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht konstruiert sein könnten und werden für zirka zehn Minuten gezwungen, sich  miteinander zu befassen.
Der Ort ihres Treffens kann dabei variiert werden. Möglich sind u.A: ein Ort der Stille, Wartezimmer aller Art, das Niemandsland, Fahrzeuge oder der allseitsbeliebte kleine Raum dessen Türen erstaunlicherweise nur von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Begegnungsfilm</strong></p>
<p>Im Begegnungsfilm treffen sich zwei Figuren, die unterschiedlicher nicht konstruiert sein könnten und werden für zirka zehn Minuten gezwungen, sich  miteinander zu befassen.</p>
<p>Der Ort ihres Treffens kann dabei variiert werden. Möglich sind u.A: ein Ort der Stille, Wartezimmer aller Art, das Niemandsland, Fahrzeuge oder der allseitsbeliebte kleine Raum dessen Türen erstaunlicherweise nur von aussen geöffnet werden können.</p>
<p>Der Begegnungsfilm zeichnet sich oft durch die Abwesenheit jeglicher Handlung aus. Er ist geprägt durch Kunstpausen diverser Länge, realistisch unlyrischen Dialogen, Pop-Kultur Referenzen und Tapeten.</p>
<p>Am Schluss des Begegnungsfilmes trennen sich die Wege der Figuren und alles scheint wieder beim Alten. Auf eine Aussage oder Moral wird bewusst verzichtet. Auch wenn eine Entwicklung nicht offensichtlich erscheint, so haben die Figuren doch zusammen einen &#8220;Moment&#8221; geteilt.</p>
<p><strong>Der Untertitelfilm</strong></p>
<p>Im Untertitelfilm wird ausführlich und in möglichst vielen verschiedenen Sprachen gesprochen. Wie die Figuren in den Szenen ist auch die Kamera in konstanter Bewegung. Es wird geschrien, gestikuliert und Liebe gemacht. Ziel ist die Schilderung des vollen Lebens. Scherben sind dabei ein häufig eingesetztes Stilmittel.</p>
<p>Untertitelfilme ermöglichen uns somit den Zugang zu Kulturen, die emotionaler und leidenschaftlicher sind als unsere eigene.</p>
<p>Anmerkung: Die realistische Sicht des Untertitelfilms steht dem Science-Fiction Film und seinem Universum von fliessend Deutsch sprechenden grünen Männchen diametral gegenüber.</p>
<p><strong>Der Duellfilm</strong></p>
<p>Äussere Konflikte definieren das Genre des Duellfilmes. In ihm stehen zwei unterschiedliche, oft kauzige Figuren über die Dauer des Filmes im Konflikt. Innere Monologe und Text im Allgemeinen werden vermieden, eine starke Bildsprache, Slapstick und lustige Geräusche werden bevorzugt. Der Auslöser des Konfliktes ist meist banaler Natur - es geht um die kleinen Querelen des Alltags (Nachbarschaftsstreit, Streiche am Arbeitsplatz, Mensch gegen Tier, Tier gegen Tier, Mensch gegen Schicksal/Gott/die Mächte der Bürokratie).</p>
<p>Markenzeichen des Duellfilmes ist, dass die Figuren ihre putzigen Kleinkriege aber in grossem Mass und mit allen verfügbaren Mitteln des Kinos austragen, was oft in Komik resultiert und vom Publikum sehr geschätzt wird.</p>
<p>Duellfilme haben in der Regel ein überraschendes Twist-Ende, von denen es insgesamt fünf gibt.</p>
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		<title>Der Archivar und das Nonster</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 11:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Büros &amp; Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den langen Gängen meines Archivs, gleich bei &#8220;N&#8221;, lebt ein Monster. Dabei gehört es doch eine Reihe weiter nach vorn.
Das geht natürlich nicht. Schon mehrmals habe ich es freundlich auf seinen Irrtum hingewiesen. Ohne Erfolg. &#8220;Ich bin das Nonster&#8221;, sagt es jedes Mal, &#8220;und ich lasse mich auf gar nichts weisen!&#8221;. Meistens zeigt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den langen Gängen meines Archivs, gleich bei &#8220;N&#8221;, lebt ein Monster. Dabei gehört es doch eine Reihe weiter nach vorn.</p>
<p>Das geht natürlich nicht. Schon mehrmals habe ich es freundlich auf seinen Irrtum hingewiesen. Ohne Erfolg. &#8220;Ich bin das Nonster&#8221;, sagt es jedes Mal, &#8220;und ich lasse mich auf gar nichts weisen!&#8221;. Meistens zeigt es mir dann eine seiner Pobacken (wahlweise), wühlt demonstrativ noch etwas in den Akten und hüpft kichernd davon.</p>
<p>Beim letzten Mal hat es mir sogar die Brille gemopst. Und da ich ohne sie nicht lesen kann, kann ich auch meiner Arbeit nicht nachgehen.  Zum ersten Mal seit Jahren! Zugegeben, es tut ganz gut, mal eine Auszeit von der nie stoppenden Flut neu einftreffender Akten zu haben. Trotzdem muss ich handeln, darf so Frechheiten ja nicht gutheissen! Sonst hätte das Monster schon gewonnen.</p>
<p>Mit einem grossen Stempel bewaffnet suche ich also die Konfrontation. Ich erwische es unter &#8220;B&#8221;, wie es gerade kichernd Glühbirnen aus ihren Fassungen dreht. Ich nehme Anlauf, möchte den Stempel in die Richtung des Monsters werfen, doch es ist schneller. Kopfsvoran wirft es sich gegen ein Gestell. Praktisch lautlos fällt die gesamte &#8220;BUM&#8221; Unterabteilung in meine Richtung und begräbt mich unter sich.</p>
<p>Ich komme unter einem Berg von Akten wieder zu Bewusstsein. Das Nonster ist weg. Vor mir entdecke ich meine Brille, sie hat einen kleinen Sprung im Glas. Ich stehe auf und realisiere, dass ich im einzigen noch verbleibenden Lichtkegel stehe, alle anderen Glühbirnen sind aus.</p>
<p>Ein seltsames Gefühl ergreifft mich. Ich fasse mich an die Stirn und beginne zu rechnen: Ich sorge für 26 Abteilungen in 26 Reihen, das sind 332 Glühbirnen, die fehlen und eine Glühbirne, die noch da ist. Diese eine Glühbirne bringt alles aus dem Gleichgewicht, der Anfang vom Chaos. Ich blicke ins Licht und es scheint heller zu werden.</p>
<p>Mir wird klar was getan werden muss. Ich hole die Leiter und drehe die letzte Glühbirne heraus. Das Licht geht aus und mein Archiv ist nun gleichmässig und absolut dunkel.</p>
<p>So ists besser. Ordnung muss sein.</p>
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		<title>Ein paar Sachen könnte Karpi wirklich für sich behalten</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 15:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Out of Order]]></category>

		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

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		<description><![CDATA[
.
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote></blockquote>
<p><img src="http://www.karpi.ch/bathing/dummy400.gif" />.</p>
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		<title>Mein wild zuckendes drittes Auge</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 22:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus der Welt vom nächsten Dienstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Kameras machen PLINK wenn sie mich sehen. TV-Kameras, Webcams, Fotoapparate, sogar Überwachungskameras auf Flughäfen können meinen Anblick nur wenige Kiloflops lang ertragen und schalten sich aus, sobald ich in ihre Linsen blinzle. Ich bin der blinde Fleck der digitalen Informationsgesellschaft.
Mir kam die Idee als ich das Hochzeitsvideo von meinem Boss schnitt. Der Anzug des Trauzeugen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kameras machen PLINK wenn sie mich sehen. TV-Kameras, Webcams, Fotoapparate, sogar Überwachungskameras auf Flughäfen können meinen Anblick nur wenige Kiloflops lang ertragen und schalten sich aus, sobald ich in ihre Linsen blinzle. Ich bin der blinde Fleck der digitalen Informationsgesellschaft.</p>
<p>Mir kam die Idee als ich das Hochzeitsvideo von meinem Boss schnitt. Der Anzug des Trauzeugen war mit dünnen Querstreifen versehen und löste so auf den Aufnahmen ein intensives Geflimmer aus - ein Moirée. Selbst als sich Braut und Boss küssten, war so alle Aufmerksamkeit nur auf dem vor sich her flimmernden Trauzeugen.</p>
<p>In der folgenden Nacht erfand ich das M-Muster. Eine kurze Erklärung: Digitale Film und Fotoaufnahmen werden nicht einfach so aufgezeichnet, sie werden zuerst komprimiert, sprich mathematisch verschlüsselt damit sie leichter sind und schneller verschickt werden können. Algorithmen untersuchen dabei das Bild nach Gemeinsamkeiten, Anzeichen von Bewegung, Wiederholungen. Die graue Gesichtsfarbe von einem Tramfahrer kann zum Beispiel identisch sein mit der Gesichtsfarbe eines zweiten Tramfahrers - der Algorithmus realisiert das und hat damit schon Information eingespart. Die effizientesten dieser Algorithmen finden sich heute in jeder Kamera. Und für die habe ich das Muster konzipiert.</p>
<p>Fürs menschliche Auge ist das M-Muster nichts weiteres als eine quadratische schwarzweiss Grafik, bestehend aus Linien, Kreisen und Punkten. Für die gängigen Algorithmen stellt dieses Muster aber eine echte Knacknuss dar. Es wirkt den von ihnen angewandten Methoden direkt gegen den Strich und überladet im Prozess ihren Speicher. Mit dem Muster konfrontiert streikt der Algorithmus und setzt die Kamera ausser Gefecht.</p>
<p>Vielleicht war ich etwas übermütig als ich mir das Muster auf die Stirn tätowieren lies. Aber es funktioniert! Und ich bin erst der Anfang. Ich habe T-Shirts mit dem Muster darauf an die grauen Tramfahrer verteilt und werde es heute um Mitternacht aufs Netz laden. Sollen mich doch die Geheimdienste jagen, ich habe keine Angst. Um mich zu finden müssen sie mich zuerst einmal sehen. Ich werde auf sie warten, werde in meinem Vorgarten stehen und mit meinem neuen dritten Auge ihren Satelliten zuzwinkern!</p>
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		<title>Aufzeichnungen eines Schläfers</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 18:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hedonistas]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren die terroristische Schläferzelle von Zürich. Für fünf Jahre wohnten wir in einer alten Villa auf dem Zürichberg. Wir verschanzten uns und führten ein Leben auf Sparflamme. Wir versteckten uns hinter Gardinen und verschlossen unsere Augen. Sieben bärtige Männer in Pyjamas, die auf den einen, alles entscheidenden Telefonanruf warteten. Wir standen in der Warteschleife [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren die terroristische Schläferzelle von Zürich. Für fünf Jahre wohnten wir in einer alten Villa auf dem Zürichberg. Wir verschanzten uns und führten ein Leben auf Sparflamme. Wir versteckten uns hinter Gardinen und verschlossen unsere Augen. Sieben bärtige Männer in Pyjamas, die auf den einen, alles entscheidenden Telefonanruf warteten. Wir standen in der Warteschleife der Historie - und dann kam der Sommer und stellte alles auf den Kopf. Dies ist unsere Story.</p>
<p>Ich nenne keine Namen. Nicht einmal wir kannten unsere echten Namen und funktionierten ausschliesslich unter unaufälligen Decknamen: Luca, Gian, Gian-Luca, Severin, Sven und Luca 2. Ich hiess Björn.</p>
<p>Ich verliess als einziger ab und zu das Haus. Von uns allen hatte ich die hellsten schwarzen Haare und bekam somit die Rolle des Einkäufers. Ohne aus der Menge herauszustechen durchkämmte ich jede Woche die Regale der Migros, zeigte vorbildlich an der Kasse die Cumulus-Karte und fuhr  beladen mit Essen für sieben Männer in unserem Smart direkt zur Villa zurück.</p>
<p>Die Jahre vergingen und das Telefon blieb stumm. Wir wurden nachlässig. Wir unterliessen unser physisches Training, studierten nur noch selten die Gesetzestexte, auf die wir einst geschworen hatten. Wir beschafften uns einen Fernseher und waren innert kürze grosse Fans der Fernsehprogramme “O.C. California” und “Grey’s Anatomy”. Wir zahlten sogar die Billag-Gebüren und fühlten uns gut dabei.</p>
<p>Und dann kam der Sommer letzten Jahres. Noch nie erlebten wir hier solche Temperaturen. Die Villa heizte sich auf wie ein Treibhaus. Wir schwitzen und litten so sehr in unseren dicken Woll-Pyjamas, dass wir kurzerhand den Entschluss fällten, gemeinsam shoppen zu gehen.</p>
<p>Wir konnten den Sommer, den See und die nackte Haut der Zürcher förmlich riechen. Der Tag war zauberhaft. Wir schlenderten der Bahnhofstrasse entlang und blieben vor jedem einzelnen Schaufenster stehen. Vielleicht war es die wohlige Wärme, vielleicht waren es Jahre von aufgestauten Bedürfnissen, auf jeden Fall passierte an jenem Tag etwas mit uns. Zum ersten Mal öffneten wir unsere Augen und kauften Flip-Flops, besorgten uns fesche Bermuda-Shorts, knallige Leinenhemden, übergrosse Sonnenbrillen und liessen uns sogar bei &#8220;Valentino&#8221; zu einem Rund-um &#8220;Make-Over&#8221; überreden.</p>
<p>Am Abend sassen wir auf der Veranda unserer Villa, rauchten Zigarren und hüpften hin und wieder in ein kleines Plastik-Planschbecken. Wir waren ein hübscher Haufen Männer - hätten Fotomodels sein können, oder zumindest Statisten bei &#8220;O.C. California&#8221;. Es war gut. Die Sonne versank im See, ein leichter Wind schmeichelte unseren frisch rasierten Gesichtern und irgendwo in der Ferne klingelte leise ein Telefon.</p>
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		<title>King Hinze</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 21:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Büros &amp; Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hätten Hinze nie losschicken dürfen. Die Expedition zur stillgelegten inhouse Marketing-Abteilung war von Anfang an ein Himmelfahrtskommando. Und jetzt hängt er da. An der Fassade unserer Firmenzentrale, achtzehnter Stock, linkes Sitzungszimmer, mit der Krawatte im Kippfenster eingeklemmt. Sauberes Material, das reisst nicht.
Die inhouse Marketing-Abteilung war seit je her defizitär - ein outsourcen des kompletten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hätten Hinze nie losschicken dürfen. Die Expedition zur stillgelegten inhouse Marketing-Abteilung war von Anfang an ein Himmelfahrtskommando. Und jetzt hängt er da. An der Fassade unserer Firmenzentrale, achtzehnter Stock, linkes Sitzungszimmer, mit der Krawatte im Kippfenster eingeklemmt. Sauberes Material, das reisst nicht.</p>
<p>Die inhouse Marketing-Abteilung war seit je her defizitär - ein outsourcen des kompletten Stockwerkes nur eine Frage der Zeit. Der Verwaltungsrat wollte jedoch möglichen Klagen und Amokläufen aus dem Weg gehen und beschloss einen progressiveren (hands-on) Weg um mit der Abteilung zu dealen:</p>
<p>Die zirka 40 Angestellten wurden nicht entlassen. Es wurden lediglich ihre Gehälter eingestellt - gestaffelt natürlich. Danach schalteten wir die Ventilation des Stockwerkes ab, dann die Telefonleitungen, die Wasserversorgung, das Licht und zuletzt den Strom.</p>
<p>Wir erwarteten, dass die Betroffenen bis dahin ihre Plätze von alleine geräumt und das Gebäude friedlich verlassen hatten. Dem war nicht so. Scheinbar hatte keiner von den Propaghanesen (wie wir sie nun liebevoll nannten) jemals die Treppen benutzt und standen somit vor funktionsuntüchtigen Lifttüren. Einige sprangen, doch ihre in Motivationsseminaren beigebrachte Entschlussfreudigkeit half ihnen spätestens beim Freien Fall nicht mehr weiter. Die Restlichen blieben in ihren dunklen Büros sitzen. Vermutlich brach Anarchie aus und vermutlich entwickelte sich ihre Stockwerksgesellschaft innert einer Viertelstunde auf ein mittelalterliches Niveau zurück. Wir siegelten das gesamte Stockwerk ab und alles, was wir seitdem von ihnen gesehen haben sind Lagerfeuer-Reflexionen an der nächtlichen Fassadenfront.</p>
<p>Über mehrere Quartale hinweg zeigte diese Strategie durchwegs Erfolge. Wir liessen die Propaghanesen in Ruhe und die Propaghanesen liessen uns in Ruhe. Da das Stockwerk für uns keine Kosten mehr verursachte, wurde es in der Folge zu einem Problem anderer Leute und für uns somit ignorierbar.</p>
<p>Bis vor zwei Wochen. Nachdem dem Verwaltungsratspräsident bei der Gemsjagd ins Gesicht geschossen wurde, kündigte sein Nachfolger umgehend &#8220;neue Ziele&#8221; an. Um die Firma für künftige Fusionen attraktiv zu machen wollte er Altlasten loswerden - und dazu gehörte das schon fast in Vergessenheit geratene achtzehnte Stockwerk.</p>
<p>Hinze hatte gerade seinen Regenwald-Urlaub für einen betrieblichen Notfall unterbrochen und sass infolgedessen ohne Projekt da. Wir brieften ihn für die Expedition, drückten ihm 40 offizielle Kündigungsschreiben in die Hand, klopften ihm auf die Schulter und schubsten ihn durch ein Lüftungsrohr zu den Propaghanesen. Hätten wir damals gewusst, was ihm wiederfahren wird, wir hätten möglicherweise anders gehandelt. Zum Glück liegen uns aber seine Expeditionsaufzeichnungen in Form eines SMS-Fortsetzungsromans vor - wie Postmodern!</p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center"><code>Wechsle auf sms. Akku schwach. Finde für akkulader keine passende buchse zum laden. Dunkel habe hunger.</code></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center"><code>Zeitgefühl verloren. Buchse gefunden. Habe jedoch den falschen adapter eingepackt!!! Zorn nur auf mich selbst.</code></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center"><code>Erstkontakt mit propaghanesen. Scheinen sanftmütig &amp; wunderschön. Bestehen jedoch auf dem terminus propaghanaer. Sie bringen mich zu ihrem anführer.</code></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center"><code>KEIN ANFÜHRER! Der thron im chefbüro war leer. Sie wollen mich als neuen anführer! Gutes essen, bekam jungfrauen angeboten!</code></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center"><code>Der himmel. Diskutiere plato und dylan mit den ältesten. Habe mich nach tanz und gesang mit zwei werbetexterinnen verlobt.</code></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center"><code>SHIT! Die propaghanaer haben die kündigungschreiben gefunden. Verbarrikadiere mich im Sitzungszimmer...</code></p>
<p align="center">&nbsp;</p>
<p align="center"><code>SIE POCHEN AN DIE TÜRE SEHE SCHWARZ SAGT MEINEN KATZEN DASS ICH SIE LIEB HAB</code></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Live aus dem Meer der Stille</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 23:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus der Welt vom nächsten Dienstag]]></category>

		<category><![CDATA[Hedonistas]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr überträgt Dolce&#38;Gabbana die Fashion Show direkt vom Mond aus. Meine Tochter, Gretchen, quasselt mir deswegen schon die ganze Woche den Kopf voll. Und da ich ihr nichts abschlagen kann, lasse ich sie dafür aufbleiben - ausnahmsweise.
Als verantwortungsvoller Vater schaue ich die Sendung natürlich mit. Und obwohl ich mich sonst überhaupt nicht dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr überträgt Dolce&amp;Gabbana die Fashion Show direkt vom Mond aus. Meine Tochter, Gretchen, quasselt mir deswegen schon die ganze Woche den Kopf voll. Und da ich ihr nichts abschlagen kann, lasse ich sie dafür aufbleiben - ausnahmsweise.</p>
<p>Als verantwortungsvoller Vater schaue ich die Sendung natürlich mit. Und obwohl ich mich sonst überhaupt nicht dafür interessiere, hab ich mir die aktuelle Ausgabe von &#8220;Super Haute Couture Illustrated&#8221; besorgt. Nur zur Information, falls Gretchen Fragen hat.</p>
<p>Es ist faszinierend. Bis zu vier Meter gross werden diese Models. Einige sind jetzt schon in der fünften Generation auf dem Mond. Ihr ganzer Stammbaum besteht aus Models - die ja ohnehin schon gross gebaut sind. Und trotzdem, mit jeder weiteren Generation wurden die Kinder dank der sechsfach geringeren Schwerkraft grösser, schlänker und graziler. Gretchen hat absolut Recht, es gibt nichts schöneres und natürlicheres, als ein junges viertgeneration Lunar-Model. Schade nur, dass wir Normalsterbliche sie nur über Fotos und Filmaufnahmen bewundern können. Würde nämlich ein Model den Mond verlassen und auf der Erde landen, ihre Knochen würden augenblicklich wie Streichhölzer zerbrechen.</p>
<p>Mein Gretchen weiss natürlich, dass sie selbst mit chirurgischer Streckung nie an diesen Standard rankommen wird und ihr die exklusiven Kollektionen niemals passen werden. Aber gehört das Träumen nicht zum Kind sein dazu? Sie wird ja noch schnell genug erwachsen.</p>
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		<title>The Power of Love</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 20:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich treffe mich seit einer Weile mit diesem Mädchen. Du kennst sie nicht. Sie ist anders als die andern. Der einzige (kleine) Downer an ihr ist mir erst heute aufgefallen. Ich glaube sie ist ein Zombie.
Also natürlich nicht so ein Zombie wie die aus den Filmen (Ihr Hautton ist etwas bräunlicher - mehr so der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich treffe mich seit einer Weile mit diesem Mädchen. Du kennst sie nicht. Sie ist anders als die andern. Der einzige (kleine) Downer an ihr ist mir erst heute aufgefallen. Ich glaube sie ist ein Zombie.</p>
<p>Also natürlich nicht so ein Zombie wie die aus den Filmen (Ihr Hautton ist etwas bräunlicher - mehr so der Südländertyp). Trotzdem weisen alle anderen Anzeichen auf untot. Ich persönlich habe nichts gegen Zombies, überhaupt nicht. Es beschäftigt mich einfach, da ich ja noch nie mit einem Zombie zusammen war (und bei ihr jetzt nichts falsch machen will.)</p>
<p>Ihr Name ist Gühhr (vermutlich rätoromanisch) und sie kann tanzen wie eine Besessene. Du solltest sie sehen, sie hat die wunderbarsten alten, tiefblauen Augen. Ich glaube das könnte echt was werden, nur weiss ich bei ihr nie woran ich bin, denn sie scheint konstant mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein.</p>
<p>Letzte Woche zum Beispiel habe ich sie mit einem romantischen Picknick im Grünen überrascht. Ich habe mal auf eine richtige Unterhaltung gehofft (sie spricht sonst nicht viel), aber Gühhr wusste nichts besseres zu tun, als den ganzen Abend  mit ausgestreckten Armen den Kühen auf der Wiese hinterher zu laufen. Sie hat wahrscheinlich jede einzelne Kuh verscheucht, denn als wir gingen hörte ich keine mehr.</p>
<p>Du wirst jetzt vermutlich denken, ich übertreibe. Und Du hast Recht, ich sollte mich nicht von Details und kleinen Nichtigkeiten abschrecken lassen. Es liegt an mir, ich habe sie bisher immer auf Distanz gehalten, sie nie an mich ran gelassen. Ich sollte sie lieben für das, was sie ist.</p>
<p>Ich glaub ich probier&#8217;s. Wir sind nur einmal jung. Und heut&#8217; Abend lass ich sie ran!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie sich meine Eltern meinen Alltag vorstellen</title>
		<link>http://www.karpi.ch/bathing/?p=8</link>
		<comments>http://www.karpi.ch/bathing/?p=8#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 11:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hedonistas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karpi.ch/bathing/?p=8</guid>
		<description><![CDATA[11.00: Ich wache auf, noch in den Kleidern von gestern und klappere barfus meine Wohnung nach etwas Essbarem ab (am besten Schokolade).
11.30: Alle Schokolade aufgegessen. Entschliesse mich spontan, einkaufen zu gehen. Vergesse beim Verlassen der Wohnung wieder einmal den Fernseher vom Strom zu nehmen.
11.45: An der Migros-Kasse. Obwohl ich die Cumulus-Karte dabei hätte, unterlasse ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>11.00: Ich wache auf, noch in den Kleidern von gestern und klappere barfus meine Wohnung nach etwas Essbarem ab (am besten Schokolade).</p>
<p>11.30: Alle Schokolade aufgegessen. Entschliesse mich spontan, einkaufen zu gehen. Vergesse beim Verlassen der Wohnung wieder einmal den Fernseher vom Strom zu nehmen.</p>
<p>11.45: An der Migros-Kasse. Obwohl ich die Cumulus-Karte dabei hätte, unterlasse ich es, sie dem Kassierer vorzuzeigen. Warum? Weil ich den Wert des Geldes vermutlich noch nicht begriffen habe.</p>
<p>12.10: Nach einer kurzen Rauferei mit einem Drogendealer treffe ich auf der Strasse einen Schulkollegen. Ich frage ihn, wie es in der Schule war.</p>
<p>12.30: Wieder zuhause. Der Fernseher hat unterdessen Feuer gefangen. Ich werfe den Pullover, den ich zu Weihnachten bekommen habe darauf. Die Situation ist unter Kontrolle. Zur Beruhigung - Schokolade.</p>
<p>17.40: Ich realisiere, dass ich am Boden eingeschlafen bin. Nerve mich, da ich jetzt alle Sonnenstrahlen verpasst habe, esse Cornflakes aus der Box und schlafe nach etwas Internet Pornografie wieder ein.</p>
<p>21.00: Werde von einem meiner bekifften Freunde wachgeklingelt. Frische mein aggressiv-intensives Deo auf und begebe mich zu den gängigen Tanzlokalen.</p>
<p>04.30: Nach einer Nacht voller Tanz, Schnaps und ungeschütztem Geschlechtsverkehr fahre ich mit dem Fahrrad nach hause. Ohne Helm - und mit <em>vermutlich absichtlich</em> ausgeschaltetem Licht.</p>
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		<title>Trennung (gekürzte Fassung)</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2007 15:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humustrockene Menschlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

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		<description><![CDATA[M: Begrüssung
F: Vorwurf
M: Entschuldigung
F: Vielsagendes Schweigen
M: Versuch eines Themenwechsels
F: Abwehr des Versuchs eines Themenwechsels
M: Schmoll
F: Selbstzweifel
M: Fiese Bestätigung der Selbstzweifel
F: Angriff aus dem Hinterhalt
M: Gegenangriff
F: Die Wahrheit
M: Schweigen
F: Schweigen
M: Zweckrationaler Vorschlag
F: Einwilligung und Überhöhung (Zynisch)
M: Missverständnis
F: Zorn
M: Trotz
F: Schweigen
M: Kleinlauter Kompromissvorschlag
F: Lüge
M: Abschied
F: Abschied
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			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">M: Begrüssung<br />
F: Vorwurf<br />
M: Entschuldigung<br />
F: Vielsagendes Schweigen<br />
M: Versuch eines Themenwechsels<br />
F: Abwehr des Versuchs eines Themenwechsels<br />
M: Schmoll<br />
F: Selbstzweifel<br />
M: Fiese Bestätigung der Selbstzweifel<br />
F: Angriff aus dem Hinterhalt<br />
M: Gegenangriff<br />
F: Die Wahrheit<br />
M: Schweigen<br />
F: Schweigen<br />
M: Zweckrationaler Vorschlag<br />
F: Einwilligung und Überhöhung (Zynisch)<br />
M: Missverständnis<br />
F: Zorn<br />
M: Trotz<br />
F: Schweigen<br />
M: Kleinlauter Kompromissvorschlag<br />
F: Lüge<br />
M: Abschied<br />
F: Abschied</p>
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		<title>Gabor ist super</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 11:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hedonistas]]></category>

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		<description><![CDATA[Och, wie süss. Gabor schläft noch immer tief und fest auf einem Stuhl in unserer WG-Küche. Sein Kopf ist nach hinten geklappt und seine Arme hängen schlaff. Ich hoffe er wacht bald auf, denn wisst ihr - Gabor ist super.
Vor einer Woche passierte es zum ersten Mal. Ich, meine Mitbewohnerin Carla und Gabor, der zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Och, wie süss. Gabor schläft noch immer tief und fest auf einem Stuhl in unserer WG-Küche. Sein Kopf ist nach hinten geklappt und seine Arme hängen schlaff. Ich hoffe er wacht bald auf, denn wisst ihr - Gabor ist super.</p>
<p>Vor einer Woche passierte es zum ersten Mal. Ich, meine Mitbewohnerin Carla und Gabor, der zu Besuch kam, verbrachten den Abend zuhause. Wir tranken, sangen und spielten endlose Runden Mario Party. Als um fünf die ganze Schose langsam ausfranste, schmissen wir uns in unsere Betten. Gabor schlief auf dem Boden.</p>
<p>Als ich mich den Morgen danach, es war ungefähr 13 Uhr, mit brummendem Schädel in die Küche zog, traf mich fast der Schlag. Gabor war schon eine Weile wach gewesen und hat aus dem wenigen, was wir in den Schränken hatten, den unglaublichsten Brunch gezaubert. Pancakes, Crèpes, Fleischbällchen, Torte, und ein Assortiment von Sachen, die ich noch nie gesehen hatte, aber anhand von ihrem sichtbar triefenden Fettanteil sofort ins Herz schloss. Noch heute läuft mir das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an den Frischkäse denke, den Gabor aus der abgelaufenen Milch gezogen hatte. Es war phänomenal.</p>
<p>Ein paar Tage später waren wir vorbereitet. Die Schränke waren bis oben hin gefüllt und Gabor war erneut zu einem lustigen Abend eingeladen. Wir tranken, sangen und spielten Mario Party. Carla, tagsüber Chemiestudentin, trieb ein erstklassiges Schlafmittel auf und beim dritten Glas Sekt schlossen sich Gabors Augen. Und tatsächlich, das fulminante Menü den Morgen darauf übertraf noch einmal alles.</p>
<p>Wir mussten handeln. Mit dem grössten Aufwand und unter virtuos kreierten Vorwänden lockten wir Gabor tags darauf wieder zu uns. Mit Hilfe von grossen Laken, die wir von aussen über die Fenster gehängt hatten und elektronisch ausrollen konnten simulierten wir eigene Tag/Nacht Zyklen. Carla hielt Gabor mit halluzinogenen Substanzen frisch und kochtüchtig. Wir befanden uns im kulinarischen Überhimmel - und den wollten wir nie wieder aufgeben.</p>
<p>Ich habe im Verlauf dieser Woche über fünfzehn Kilo zugenommen. Aber es war es so wert. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich hunger. Gabor ist so süss, wie er da sitzt. Wir haben ihm schon zwei Aufwachspritzen gesetzt und irgendwie tut sich noch nichts. Vielleicht braucht er noch eine. Ich hoffe er wacht bald auf. Gabor ist super.</p>
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		<title>20 Jahre danach - Das Kermit D. Frosch Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 21:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich fünf vor elf im Café Proust ankam, erwartete er mich schon. Kermit sass in einer Ecke hinten im Lokal, in einer Wolke aus Zigarrenrauch und trug ein verwaschenes Ramones-Shirt. Er winkte mich zu sich.
Kermits luminantes Grün schimmerte noch wie früher, doch er wirkte abwesend - sein Blick schweifte umher. Ich bemerkte das Gummiband, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich fünf vor elf im Café Proust ankam, erwartete er mich schon. Kermit sass in einer Ecke hinten im Lokal, in einer Wolke aus Zigarrenrauch und trug ein verwaschenes Ramones-Shirt. Er winkte mich zu sich.</p>
<p>Kermits luminantes Grün schimmerte noch wie früher, doch er wirkte abwesend - sein Blick schweifte umher. Ich bemerkte das Gummiband, das die dicke Sonnenbrille auf seinem nasenlosen Gesicht hielt. Ich schaltete meinen Recorder ein.</p>
<p>&#8220;Das Krümelmonster ist schuld!&#8221;, brach Kermit hervor. Im Vorfeld habe ich mit Kermits Agent vereinbart, weder das Krümelmonster noch seine Ex-Frau zu erwähnen. Minenfelder. Es scheint also interresant zu werden. &#8220;Jetzt oder nie, es muss alles raus. Ich habe mich lange genug zum Affen machen lassen.&#8221; Er nahm einen Schluck aus seinem Frappucino und holte aus. &#8220;Die ganze Industrie ist doch korrupt. Mafiöse Verhältnisse. Ich habe Hamlet gespielt und trotzdem muss ich für jeden Werbespot für ein Casting vortanzen und so einer verpickelten Assistentin den Hof machen. Generationen von Kindern verehren mich. Und trotzdem jedes Mal die gleichen faden Absagetelefone.&#8221;</p>
<p>Er wirkte etwas mager. Waren seine Arme schon immer so dünn? &#8220;Herr Frosch?&#8221;, Kermit immitierte eine Assistentin, seine Stimme überschlug sich, &#8220;es tut uns furchtbar leid, wir müssen ihnen leider absagen. Der Regisseur war von ihrem Spiel sehr überzeugt, ja. Das Problem liegt beim Greenscreen. Wir haben etwas zu spät realisiert, dass man sie davor nicht sehen würde, denn sie sind ja, äh - grün.&#8221;</p>
<p>Ich nickte verständnisvoll. &#8220;Chroma-Rassismus! Ich habs mit färben versucht. Aber wer will schon einen Lila-Frosch?&#8221; Ich fragte Kermit, warum man ihn nicht einfach vor einem Bluescreen filmt, und solange nichts blaues im Bild ist, ginge das ja. &#8220;Es ist <em>immer was blaues</em> im Bild. Dieses Krümelmonster. Nach seiner Diät ist er wieder in Topform und mit den einschlägigen Produzenten ist dieser elende Partytiger ohnehin auf Du - dagegen kann ein einfacher Frosch wie ich nicht anstinken!&#8221;</p>
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		<title>Die Feedback-Box</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 09:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>golden boy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Snippets]]></category>

		<category><![CDATA[Büros &amp; Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[   Nach den tragischen Ereignissen vom 18. November beschloss der Boss eine Feedback-Box aufzustellen. Er hat den ganzen Morgen lang an ihr gebastelt und nun steht die rot leuchtende Kiste bei uns im Büro. Ich und die Jungs von der Abteilung sind uns einig - es ist sein bisher bestes Werk.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>   Nach den tragischen Ereignissen vom 18. November beschloss der Boss eine Feedback-Box aufzustellen. Er hat den ganzen Morgen lang an ihr gebastelt und nun steht die rot leuchtende Kiste bei uns im Büro. Ich und die Jungs von der Abteilung sind uns einig - es ist sein bisher bestes Werk.</p>
]]></content:encoded>
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